Über 300 Teilnehmer beim Rother Schulschachturnier

Sieger_und_Helfer

An zwei Tagen im Schuljahr stehen am Gymnasium Roth ausnahmsweise nicht Mathe und Deutsch im Vordergrund, sondern Schach und Matt.

Das Schulschachturnier ist dort seit langem gute Tradition und weit über die Grenzen Roths hinaus bekannt. Auch in diesem Jahr machte es seinem Namen wieder alle Ehre. Sowohl Schulschachreferent Jürgen Goth als auch Jugendleiter Daniel Häckler lobten den fairen Turnierablauf und die sehr gute Durchführung der diesjährigen Meisterschaft. Am Ende landeten drei Büchenbacher auf dem Podest.

Mehr als 300 Schülerinnen und Schüler des Gymnasium duellierten sich am 13. und 14. Juli auf den 64 Feldern, um ins Finale der Schulschachmeisterschaft einzuziehen. Damit ist das Turnier weiterhin das größte seiner Art im Freistaat und eines der größten im süddeutschen Raum.

Auf Grund der wieder einmal überwältigenden Teilnehmerzahl, waren auch in diesem Jahr Ausscheidungskämpfe unabdingbar. Am Finaltag traten noch knapp 100 schachbegeisterte Kinder und Jugendliche in den Altersklassen Unterstufe, Mittelstufe und Oberstufe gegeneinander an. Nach fünf Runden qualifizierten sich die beiden Erstplatzierten jeder Gruppe für das Finale. In der Endrunde wurde der Sieger dann in einem Rundenturnier im Blitzschach ermittelt. Diesjähriger Sieger wurde der Vorjahreszweite Matthias Margraf mit 5 Punkten vor Maurice Shetta (4 Punkte) und Tobias Lauterbach (3 Punkte). Die weiteren Teilnehmer am Finalturnier waren Sebastian Wendt, Alexander Jesch und Marco Gärtner. Mit dem Erfolg von Matthias Margraf blieb der Titel, sehr zur Freude von Jugendleiter Daniel Häckler, ein weiteres Jahr in Büchenbacher Hand.

Das Organisationsteam um Markus Hofer und Marco Schmidt sorgte auch in diesem Jahr für einen reibungslosen Ablauf und verdiente sich ein großes Lob für die Organisation. Denn wie jedes Jahr wurde auch die 12. Auflage des Schulturniers fast ausschließlich von Schülerinnen und Schülern des Gymnasiums durchgeführt. Ein herzliches Dankeschön gilt der Schachgemeinschaft Büchenbach/Roth für die Bereitstellung des Spielmaterials und dem Förderverein der Freunde des Gymnasiums, der es ermöglichte, dass alle Teilnehmer eine Urkunde und einen kleinen Preis erhielten.

Hat die Studie der Universität Trier lediglich die positiven Auswirkungen des Schachspiels auf die geistige Entwicklung von Schülern dokumentiert, so zeigt sich in Roth vor allem dessen soziale und integrative Komponente. Schülerinnen und Schüler unterschiedlichen Alters, unterschiedlicher Herkunft und unabhängig vom Grad ihrer schulischen Leistungsfähigkeit werden für zwei Tage zum geistigen Wettstreit am Schachbrett zusammenführt. Eine bessere Werbung für das Königliche Spiel kann man sich kaum vorstellen.

Hier noch paar Impressionen vom Turniertag:

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