Kleine Gemeinde ganz groß – Schachgemeinschaft Büchenbach/Roth beim Wettbewerb „Verein des Jahres“ erneut mit Silber prämiert

Anfängerkurse, Schulschachgruppen- und turniere, Teilnahme an Schulfesten, Jugendausflüge, Nachwuchsförderung, erfolgreiche Jugendspieler- und mannschaften, neue Mitglieder, eine sehr rege Öffentlichkeitsarbeit und nicht zuletzt unsere belebte und beliebte Homepage – all das und vieles mehr hat dazu beigetragen, dass wir auch 2012 den 2. Platz beim Wettbewerb „Verein des Jahres“ des Deutschen Schachbundes belegen.

Wiederum konnten wir große und namhafte Vereine hinter uns lassen und beweisen, was mit nachhaltiger und konsequent geförderter Jugendarbeit möglich ist. Das Engagement in den Bereichen Nachwuchsgewinnung und -förderung bildet von je her eine wesentliche Säule unserer Vereinstätigkeit und sorgte auch 2012 für viele Punkte.

Ein derart großer Erfolg ist immer ein Gemeinschaftsprojekt und ruht auf vielen Schultern. Es würde allerdings den Rahmen sprengen, alle aufzuzählen, die an diesem Erfolg beteiligt sind. Stellvertretend für alle Beteiligten möchte ich einige nennen, die sich weit über das übliche Maß engagiert haben und zu den Garanten des Erfolgs zählen:

Spielleiter und Pressewart Harry Dreißig hat mit seiner unermüdlichen und mitreißenden Berichterstattung in punkto Öffentlichkeitsarbeit Maßstäbe gesetzt. Gleiches gilt für unseren Jugend- und Erwachsenentrainer Michael Braun, dessen Dienstagstraining das Prädikat „äußerst wertvoll“ verdient, der zuverlässig und souverän mehrere Schulschachkurse leitete und so neue auch Mitglieder gewinnen konnte. Diese beiden sind unsere Topscorer im Wettbewerb. Ein Volltreffer war auch die Integration von Günter Diebel in die Jugendarbeit, der die Kinder wie kein anderer begeistert und motiviert. Nicht vergessen werden darf an dieser Stelle unsere Vereinsführung, bestehend aus Bruno (seit März Ehrenvorstand) und Robert Nachtrab (1.Vorstand), die die Voraussetzungen für diesen Erfolg geschaffen hat. Vorstand Robert Nachtrab bedankte sich bei der Verkündung des Ergebnisses am vergangenen Freitag seinerseits ausdrücklich bei Daniel Häckler für dessen vielfältiges Engagement und die langjährige erfolgreiche Jugendarbeit unter seiner Leitung, die das Fundament des heutigen Erfolgs darstelle. Er sei es auch gewesen, der sich um die Antragsstellung, die Sammlung und Auswertung der Daten, sowie die Zusammenstellung von Bildern und Berichten gekümmert habe und ohne den es diese Auszeichnung für Büchenbach jetzt nicht gäbe.

Am Ende des Wertungszeitraums von 01.04.2011 – 31.03.2012 standen 18.045 Punkte für die SG zu Buche. Wir konnten damit unser Engagement im Vergleich zum Vorjahr (14.220 Punkte) nochmals steigern. Einzig die Schachzwerge aus Magdeburg (24.710 Punkte) verhinderten – wie schon im Vorjahr – den Gewinn der Goldmedaille. Das positive Abschneiden der mittelfränkischen Vereine komplettieren unser Nachbarverein aus Allersberg, der es wie im Vorjahr auf Platz 3 schaffte, sowie der SK Neumarkt (9.) und der SV Lauf (19.).

Auffallend war insgesamt die im Vergleich zum Vorjahr deutlich reduzierte Teilnehmerzahl. Dies mag verschiedene Gründe haben, soll jedoch unserer großartigen Arbeit und der Wertschätzung durch den Deutschen Schachbund keinen Abbruch tun. Die Freude ist nach dem Erfolg im Vorjahr auch in diesem Jahr sehr groß, denn der Weg an die Spitze ist schwer, aber es ist noch um einiges schwerer, auch dort zu bleiben.

Lohn der Mühen ist ein Geldpreis, der in die Jugend- und Öffentlichkeitsarbeit investiert werden soll, sowie eine Simultanveranstaltung mit einer namhaften Nationalspielerin oder einem namhaften Nationalspieler. Wann diese stattfinden wird, wird noch bekannt gegeben.

Abschließend darf ich mich bei Walter Pungartnik, dem Breitenschach-Referenten des Deutschen Schachbundes, bedanken. Durch seine sehr gute Organisation und seine Hilfsbereitschaft hat er die teilnehmenden Vereine konstruktiv unterstützt und maßgeblich zu einem reibungslosen Ablauf beigetragen.

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