SG1 mit erstem Punktverlust – 4:4 gegen Kareth-Lappersdorf II

Michael Ludwig – in der Regionalliga immer in bestechender Form. (Archivbild)

Die SG1 reiste mit 4:0-Punkten und guten Leistungen in den ersten beiden Runden als Favorit zum Tabellenletzten aus Kareth-Lappersdorf. Dass die Gastgeber mehr können, als der Tabellenplatz verriet, wurde schnell klar. Ersatzgestärkt knöpften sie uns nach zähem Kampf den ersten Mannschaftpunkt in dieser Saison ab.

Der Beginn war verheißungsvoll. Cat brachte uns an Brett 6 in Front, nachdem er zunächst im Mittelspiel unkonventionell lavierte, dann aber dem Angriffsversuch seines Gegners inklusive Figurenopfer standhielt und ihn danach souverän auskonterte. Die Führung hielt jedoch nicht lange, da Herby an Brett 8 nach langer Defensivarbeit und in bereits schlechterer Stellung auf Zeit verlor. Für eine dennoch positive Bilanz unserer Ersatzspieler sorgte Michl an Brett 7. Er musste gegen einen der stärksten Lappersdorfer ran und löste diese Aufgabe bravourös. Nach einer Ungenauigkeit seines Gegners im Mittelspiel holte er sich zunächst materiellen Vorteil und verwertete diesen eindrucksvoll, indem er bei allen Irrungen und Wirrungen am Brett die Übersicht behielt. Die 2/3 an den Brettern 6-8 belegen, welch starke „Bank“ die SG1 hat.

Der Rückenwind der hinteren Bretter ebbte leider nach vorne hin etwas ab. An Brett 2 kam Michi nicht optimal aus der Eröffnung und litt im weiteren Partieverlauf unter seinem unrochierten König auf f8, der den Turm am Königsflügel aus dem Spiel nahm. Sein starker Gegner nutze dies zum Ausgleich. Beim stand von 2:2 punktete der Capitano. An Brett 4 wickelte Dani nach ausgeglichener Eröffnung in ein leicht besseres Endspiel ab, bildete am Damenflügel einen Freibauern und entschied das Spiel vorzeitig durch einen Fehler seines Gegners für sich. Kurz darauf holte sich Dominic an Brett 3 den verdienten Lohn für seine Leistung. Er hatte sich im Mittelspiel geschickt die Initiative gesichert, wehrte den Flügelangriff des Gegners ab und münzte den Materialvorteil schließlich in einen vollen Zähler um.

Dennoch sollte die 4:2-Führung nicht zum Sieg reichen. Nach ausgeglichener Eröffnung und interessantem Mittelspiel kombinierte sich Thomas an Brett 1 ins Abseits und musste im Foglenden mitansehen, wie sein Gegner ein vorteilhaftes Endspiel nach Hause schob. Bei Andi lief es an Brett 5 sehr unglücklich, da die Partie die ganze Zeit über ausgeglichen war und er durch eine kurze Unaufmerksamkeit einen Bauern und schließlich den vollen Punkt einbüßte.

Fazit: 4 Siege, 4 Niederlagen und kein Remis zeugen von einem kämpferischen Wettkampf. Auch wenn wir nicht die erhofften zwei Mannschaftspunkte entführen konnten, so ist der eine Auswärtspunkt dennoch ordentlich. Die nächste Nagelprobe erwartet uns am 10.12. Zuhause gegen die starken Erlanger.

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